Kulturdienst
Katrin Schmidt

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Denn:
„Es ist alten Frauen nicht verboten, auf Bäume zu klettern.“
Astrid Lindgren

Heidelberg
Führung rund um den Universitätsplatz und
Kammerkonzert in der Alten Aula der Universität Heidelberg


Wir starten ca. 13.00 Uhr in Aschaffenburg, ca. 13.30 Uhr in Seligenstadt und werden gegen 14.30 Uhr in Heidelberg eintreffen. Hier bummeln wir etwas durch die Altstadt und gehen einen Kaffee trinken.

16.00 Uhr beginnt dann die Führung mit dem Titel "Lesen und Lernen". Die Universitätsgebäude im Umkreis des Universitätsplatzes sind der Schwerpunkt bei dieser Führung, aber auch die Geschichte der Jesuiten in Heidelberg und der Einfluß der Studenten auf das Leben der Stadt.
Dauer der Führung ca. 1 Stunde. Ab ca. 17.30 Uhr kehren wir zum Abendessen ein.
Das Konzert in der Alten Aula der Universität Heidelberg beginnt 20.00 Uhr, es findet im Rahmen des Internationalen Musikfestivals "Heidelberger Frühling" statt.
Rückfahrt gegen 22.00 Uhr, ca. 23.30 Uhr werden wir wieder in Seligenstadt eintreffen, gegen 24.00 Uhr in Aschaffenburg.
Im Preis enthalten sind die Fahrt ab Ihrer Haustür, die Stadtführung und die Eintrittskarten für das Konzert.

Kammerkonzert in der Alten Aula der Universität


Interpreten:
Alban Gerhardt I Violoncello
Thomas Larcher I Klavier


Programm:
Robert Schumann (1810-1856): »Fünf Stücke im Volkston« a-Moll op. 102, Adagio und Allegro As-Dur op. 70
Claude Debussy (1862-1918): Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll L 135
Thomas Larcher (*1963): »Splinters« für Violoncello und Klavier (Dt. Erstaufführung)
Franz Schubert (1797-1828): »Arpeggione-Sonate« a-Moll D 821


Lange schwankte Robert Schumann zwischen einer Laufbahn als Pianist oder als Komponist, bis ihm eine Fingerlähmung die Entscheidung leider abnahm. Bei Thomas Larcher verlaufen die beiden Entwicklungspfade zum Glück ganz ungehindert: Machte er sich in jungen Jahren vor allem als Interpret zeitgenössischer Klaviermusik einen Namen, tritt mittlerweile immer stärker der Komponist Larcher in den Vordergrund. Im November 2011 war ihm ein Porträtkonzert in der Londoner Wigmore Hall gewidmet, und am selben Ort wird auch sein neues Werk für Violoncello und Klavier uraufgeführt, das als deutsche Premiere in Heidelberg erklingen wird. Zugeeignet ist die Komposition dem Cellisten Alban Gerhardt – getreu Larchers Maxime: „Meine Stücke komponiere ich nicht für Instrumente, sondern für Menschen. ...".
Aber zurück zu Schumann, der erst nach dem Ende seiner Virtuosenpläne die Kammermusik für sich entdeckte. Während seine „Stücke im Volkston“ ein originales Cellowerk sind, schrieb er sein op. 70 ursprünglich für Horn. Auch Schuberts Sonate ist eigentlich einem anderen Instrument zugedacht, dem längst untergegangenen Arpeggione, einem Zwitter aus Gitarre und Cello. Debussys späte Sonate dagegen ist ganz von den Klangmöglichkeiten des Cellos her komponiert.
(Heidelberger Frühling)

Die Alte Aula befindet sich im historischen Gebäude der Alten Universität. Sie ist der Haupt-Repräsentationsraum der Universität Heidelberg. Wie das gesamte Gebäude diente auch die Aula lange Zeit der akademischen Lehre. Ihre heutige Form verdankt sie Plänen von Josef Durm, nach denen die Aula anlässlich der Fünfhundertjahrfeier der Ruperto Carola im Jahr 1886 umgestaltet wurde. Seitdem werden in der Aula in Bildnissen und Büsten Gründer, Erneuerer und Förderer der Universität sowie ihre wichtigsten Gelehrten von den Anfängen bis ins 19. Jahrhundert geehrt.

 
 

COGO Kulturdienst Aschaffenburg/ Alzenau/ Seligenstadt 2011
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