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Schwetzinger Festspiele
2-tägige Fahrt mit COGO Kulturdienst zu den Schwetzinger Festspielen Seit 59 Jahren präsentieren die Schwetzinger SWR Festspiele Opern und Konzerte aus Schwetzingen. Mit jährlich etwa 550 Rundfunkausstrahlungen sind sie das größte Radio-Festival für Klassische Musik. Hauptspielort ist das Schloss Schwetzingen. Im schönen Mozartsaal hören wir Kompositionen von Robert Schumann und Franz Schubert, "gewürzt" mit einem moderneren Stück von Charles Ives.
Programm: 1. Tag - Mittwoch, 9.Mai 2012 Wir starten gegen 9.30Uhr in Alzenau/ 10.00 Uhr in Aschaffenburg/ 10.30 Uhr in Seligenstadt und werden bis spätestens 12.00 Uhr in Schwetzingen eintreffen. Dort kehren wir zum Mittagessen ein.
Ab 14.00 Uhr nehmen wir an einer Führung durch das Schwetzinger Schloss teil, Dauer ca. 1 Stunde. Die Anfänge des Schwetzinger Schlosses liegen in einem kleinen ritterlichen Wasserschloss und reichen durch eine wechselvolle Geschichte bis zur höchsten Blüte höfischen Glanzes unter der Regierung von Kurfürst Carl Theodor (1724-1799). Das Innere des Schlosses ist kostbar ausgestattet und der Schlossgarten ist ein Gartendenkmal von europäischem Rang. Von der barocken Geometrie zum natürlichen Landschaftsbild englischer Gärten erlebte die Gartenanlage mehrere Stilepochen der Gartenkunst. Für das Ensemble aus Garten, Schloss und Stadt Schwetzingen läuft derzeit ein Verfahren über die Aufnahme in die Reihe der UNESCO Welterbestätten.
Im Anschluss können wir das Hotel beziehen. Wir übernachten im Adler Post Hotel Garni*** superior in der Schloßstrasse, nur ein paar Schritte vom Schwetzinger Schloss entfernt. Die Chronik des Hotels reicht zurück bis ins Jahr 1725 (zwischenzeitlich wurden die Zimmer renoviert). Es ist ein kleines, behagliches Haus, welches modernen Komfort natürlich nicht missen lässt. Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet ist im Angebot enthalten.
Gegen 17.30 Uhr begeben wir uns zum Abendessen ins nahe gelegene Schlossrestaurant. Auf der Speisekarte ist mit Sicherheit auch der berühmte Schwetzinger Spargel zu finden. Vom Schlossrestaurant im nördlichen Zirkel des Schlosses laufen wir nach dem Essen zum südlichen Zirkel, wo sich die repräsentativen Festsäle des Schlosses befinden.
Die Räumlichkeiten im Südlichen Zirkel des Schwetzinger Schlosses dienten höfischen Festlichkeiten, der Mozartsaal vor allem aber als Konzertsaal. Regelmäßig fanden hier Musikalische Akademien statt. Am 18. Juli 1763 erhielt der kleine Wolfgang Amadeus Mozart gemeinsam mit seiner Schwester Nannerl die Gelegenheit, sein Können vor dem Kurfürsten zu präsentieren. Leopold Mozart schrieb seiner Frau nach dem Auftritt der Kinder: "Gestern Abend ward eigens Academie wegen uns anbefohlen. Sie dauerte von 5 uhr abends bis nachts 9 Uhr. Meine Kinder haben ganz Schwetzingen in Bewegung gesetzt: und die Churf: Herrschaften hatten ein unbeschreiblich vergnügen und alles geriet in Verwunderung."
Unser Konzert am 9.Mai 2012 im Mozartsaal beginnt 20.00 Uhr. Wir hören Carolin Widmann an der Violine, begleitet von Alexander Lonquich am Klavier. Die aus München stammende Geigerin Carolin Widmann studierte in Köln, Boston und London, bevor sie weltweit Karriere machte. Sie sieht gut aus, doch als Geigenmädchen hat sie sich - anders als gegenwärtig zu viele - nie vermarkten lassen. Die "Zeit" hat sie einmal als "eigensinnigste Geigerin ihrer Generation" bezeichnet. Es ist ihr stets wichtig, in ihren Konzerten eine Brücke zwischen dem klassisch-romantischen Repertoire und der zeitgenössischen Musik zu schlagen – so auch in ihrem Konzert bei den Schwetzinger Festspielen. In Trier geboren, startete Alexander Lonquich seine Karriere im Alter von 16 Jahren, als er den ersten Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb »Casagrande« in Terni (Italien) erhielt. Seitdem zählt er zu den führenden Pianisten unserer Zeit und tritt u.a. mit den Dirigenten Claudio Abbado, Ton Koopman, Marc Minkowski und Emmanuel Krivine auf.
Programm: Robert Schumann (1810 – 1856) Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 a-Moll WoO 2
Franz Schubert (1797 – 1828) Fantasie für Violine und Klavier C-Dur D 934
Charles Ives (1874 – 1954) Sonate für Violine und Klavier Nr. 3
Robert Schumann (1810 – 1856) Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 a-Moll op. 105
Nach dem Konzert sind wir nach einem kurzen Fußweg wieder im Hotel.
2. Tag - Donnerstag, 10.Mai 2012
Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel brechen wir zu einem Spaziergang durch den berühmten Schlossgarten auf. Unter der Regie von Kurfürst Carl Theodor (1724-1799) entstand in Schwetzingen nach dem Vorbild von Versailles eine Gartenanlage, die in Europa ihresgleichen sucht. Der Schwetzinger Schlossgarten besteht aus zwei Teilen: • dem symmetrisch angelegten französischen Barockgarten mit dem Arions-Brunnen im Zentrum und • dem englischen Landschaftsgarten. Dieser legt sich in geplanter Natürlichkeit um den großen Weiher und dessen geschwungene Kanäle. Der Barockgarten ist in Parterre, Heckenzone und Waldteil aufgeteilt. Ungewöhnlich: In Schwetzingen bilden Zirkelbauten und Laubengänge ein kreisförmiges Parterre, das den Garten von allen anderen der Epoche unterscheidet. Wie alle Barockgärten ist auch der Schwetzinger auf die Mittelachse des Schlosses bezogen. Die Hauptallee ist Bezugspunkt für alle Teile des Gartens. Der kunstfreudige und sinnenfrohe Carl Theodor verwirklichte mit seinen Baumeistern und Gartenarchitekten Nicolas de Pigage und Friedrich Ludwig Sckell eine Gartenanlage, die Geistesgeschichte und Moden vom Barock über die Aufklärung bis hin zur Romantik zeigt. Die Dauer unseres Rundganges richtet sich nach dem Wetter und der Kondition der Teilnehmer. Spätestens 11.00 Uhr treten wir die Rückreise an, so dass wir mittags wieder zurück sind.
Im Preis enthalten: Fahrt im Kleinbus (maximal 7 Personen) Übernachtung inkl. Frühstück im 3-Sterne-Hotel Führung durch das Schloss Schwetzingen inkl. Eintritt Eintrittskarten für das Konzert im Mozartsaal Eintritt in den Schlossgarten am 10.5.2012
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