Kulturdienst
Katrin Schmidt

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Denn:
„Es ist alten Frauen nicht verboten, auf Bäume zu klettern.“
Astrid Lindgren

IchundIch
von Else Lasker-Schüler       
Schauspiel Frankfurt, Kammerspiele       

Else Lasker-Schüler, expressionistische Lyrikerin und eigenwillige Künstlerin, beschritt radikal neue künstlerische Wege. Franz Marc malte ihr seinen berühmten »Turm der blauen Pferde«, Herwarth Walden, Herausgeber des Avantgarde-Zentralorgans »Sturm«, war ihr zweiter Ehemann, Georg Trakl und Oskar Kokoschka zählten u. a. zu ihren Vertrauten und Gottfried Benn hielt sie für die größte Dichterin Deutschlands. In ihrem letzten Dramenfragment »IchundIch«, das 1940/41 im Jerusalemer Exil entstand und sprachgewaltig die traumatische historische Situation reflektiert, ist die Hölle Schauplatz der Handlung: Faust, Mephisto und Marte Schwertlein treffen hier mit Hitler, Goebbels und Göring zu einem grotesk-komischen Stelldichein aufeinander, das in einem überraschenden Kompromiss endet. Der Teufel persönlich verbündet sich mit Faust gegen die Nazis, bis alle buchstäblich zur Hölle fahren. (Schauspiel Frankfurt)       

»Wen soll man hier zuerst loben? Wohl die Ausstatterinnen Verena Dengler und Dominique Wiesbauer, die aus der Kammerspielbühne ein Traumland der Poesie namens Thebens gemacht haben. Mit Palmen aus Pappe vor einem Prospekt aus Sonne, Mond und Sternen, bunt belichtet von David Schecker. […] Nichts könnte die zersplitterte Phantasie der Dichterin besser abbilden als die farbigen Lichtspiele, das Hin und Her der Versatzstücke, die bizarren Kostüme. Dieses Inszenierungskonzept ist voll aufgegangen: Danke. Die Schauspieler treten als Ensemble im besten Sinne auf.«       
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. Oktober 2020       

Vorstellungsbeginn 20.00 Uhr, Dauer 1 1/4 Stunde, keine Pause, Sitzplatzkategorie 2

 



 

Michael Mendl


liest F. M. Dostojewski
„DER GROSSINQUISITOR“


Musikalische Begleitung: Bachchor Bad Homburg




Der Schauspieler Michael Mendl ist einer von Deutschlands profiliertesten Charakterdarstellern und seit Jahrzehnten in Kino, TV und Theater erfolgreich. Darüberhinaus begeistert er sein Publikum mit "Stimme" und persönlicher Ausstrahlung als passionierter Leser großer Literatur.


In dem mit Kerzen beleuchteten byzantinischen Kirchenraum der Erlöserkirche liest Mendl die weltberühmte Novelle "Der Großinquisitor", einem eigenständigen literarischen Kleinod aus Dostojewskis Roman und Meisterwerk "Die Brüder Karamazow". Begleitet wird er dabei von festlicher russischer Chormusik: der Bachchor Bad Homburg wird Mendls Lesung mit Auszügen aus der Chrysostomos-Liturgie des Komponisten Peter I. Tschaikowski, einem Zeitgenossen des russischen Dichters, stimmungsvoll in Szene setzen.


Der ganz besondere Sommerabend mit Literatur und Musik.
 
 

COGO Kulturdienst Aschaffenburg/ Alzenau/ Seligenstadt 2011
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